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13.06.2006 |
„Erzähl es mir.“
„Nein, es ist mir peinlich.“
„Warum den peinlich? Erzähl es mir, du weiß, es bleibt bei mir.
Ich gab Dir das Versprechen.
Du bist mein Leben.
Verrate ich es, verrate ich Dich“
„Verlass mich nie“
Verlaß mich nie.
Dass sagstest du immer.
Jetzt stehe ich vor Deinem Grab.
Ich habe meinVersprechen gehalten.
Verlassen hast Du mich, einfach allein gelassen.
Als mein Herz brach, hast Du meine Tränen getrocknet
Als mein Freund starb, hast Du mit mir gelitten und jetzt
ist keiner da.
Du bist einfach gegangen – ohne ein Wort.
Warum musstest Du nicht mehr weiter?
Warum hast Du mir es nicht erzähl, vielleicht hätte ich helfen können.
Wollte doch nur für Dich da sein.
Das Gefühl war da, dass etwas passieren wird, doch nun ist es zu spät es zu verhindern.
- Verdammt!-
Weißt Du, welche tiefen Gefühle ich für Dich hatte, weißt Du das?
Ich stehe hier und kann es nicht fassen.
Wie ein Film läuft unser Leben an mir vorbei. All das Schöne, Vertraute.
Sahst Du es denn nicht auch?!
Weißt Du noch wann wir auf einander trafen?
Es war wie ein Blitz, wir wußten es sofort.
Schicksal?
Mein Herz schlug so laut, damals, und du hörtest es.
Lächeltest.
Deine Augen verrieten es mir.
-Verdammt!-
Warum?
Ich habe Angst!
Damals hast Du sie mir genommen, doch nun bist du nicht mehr.
Wie soll es ohne Dich weiter gehen?
Wie soll ohne Dein Lachen die Welt wieder schön sein?
Wer wird mich denn nun verstehen, wie du es tatest?
Bei wem kann ich mich fallen lassen oder Vertrauen schöpfen.
Wer fängt mich wieder auf?
Ich sterbe mit Dir!
Du bist mein Engel, nach dem ich mich sehne, während mein Geist seinen Halt im Körper sucht, der bald nicht mehr ist. Aber ich weiß, er braucht den Körper nicht, denn mein Geist sucht Dich und wird Dich finden. Die Antwort finden.
Siehst Du mein Blut!
Mein Blut für Dein Leben, für Deinen Tod. Die Rache!
Mein Leben...
...es gleitet zu Dir hin...
Bald....
....bald
......sucht mein Geist nach Dir!
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Letzte Aktualisierung ( 19.07.2006 )
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