|
Geschrieben von Tina Eiblmaier
|
|
13.06.2006 |
Der letzte Tanz
Einst, wenn die Blüten des letzten Frühlings
mit dem Wind des Winters davon geflogen sind
werden wir uns finden im flammenden Regen der Zeit.
Tanzend den Abend erwartend,
der uns das Feuer des Lebens nimmt.
Wir werden singen im ekstatischen Rausch,
die Lippen benetzt mit dem Blut unserer Väter.
Tanzend in der Dämmerung,
Die Leiber vereinend im Rausche der Nacht.
Und wir werden lachen.
Lachen dem Tod in sein Angesicht,
denn er wird kommen und mit uns tanzen,
tanzen im blutigen Kreise,
ekstatisch in die Nacht hinein.
Erwartend den Neubeginn,
wenn die Schlange sich selbst verschlingt,
und aus sich selbst neues Leben gebiert,
so wie denn auch wir neues Leben erschaffen,
um wiedergeboren zu werden am Morgen eines neuen Tages.
Dies sei der Tod,
doch auch nur eine Tor zu anderen Welten.
Das Ende der Zeit.
Doch wir werden tanzen,
im blutigen Kreise,
singend,
lachend,
Hand in Hand mit dem Tod.
Bis die Schlange sich selbst verschlingt...
pessimismus now von daimonia cassandris draconis rex
|