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Munchkin - Kartenspieltest |
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13.06.2006 |
Töte die Monster – Klau den Schatz – Erstich deine Kumpel
Verlag: Pegasus Spiele GMBH
Spieldesign: Steve Jackson
Illustriert von: John Kovalic
Preis: Basis-Set: ca. 14,95 € (168 Karten)
Erweiterungen: ca. 13€
Spielerzahl: mind. 2 - Je mehr, desto besser.
Spieldauer: ca. eine Stunde
Genre: Fantasy, Rollenspiel, Karten
Beschreibung:
Munshkin ist ein Kartenspiel, dass es den Spielern ermöglicht sich in
einen Dungeon voller Gefahren und Gegner zu begeben, ohne –nerviges-
Rollenspiel.
Schräge Power-Ups wie die „Arschtritt-Stiefel“, die „Kettensäge der blutigen Zerstückelung“ oder den „wirklich beeindruckenden Titel“ erwarten euch im Dungeon, aber auch sehr gefährliche Gegner wie die „Topfpflanze“, die „Filzläuse“, der „Anwalt“ oder der „Plutonium Drache“.
Munchkin spielt sich sehr schnell, und kann so manchen Lachanfall hervorrufen – besonders bei Rollenspielern.
Spielablauf:
Um Munchkin spielen zu können braucht man außer den Karten noch einen
sechsseitigen Würfel und für jeden Spieler etwas womit man bis 10
zählen kann (Münzen, 10-seitige Würfel, Streichhölzer, etc.)
Jeder beginnt das Spiel als „langweiliger“ Mensch auf Stufe 1.
Im laufe des Spiels bekommt man dann die Möglichkeit, seine Klasse
und/oder Rasse zu tauschen – beliebig oft, sofern man eine Rasse- oder
Klassekarte zieht.
Jeder Spieler erhält je zwei Karten vom Dungeon Stapel und vom Schatzstapel.
Erhaltene Powerups und Rasse/Klassekarten werden ausgelegt, dabei gilt:
Jeder Charakter hat nur zwei Hände, einen Kopf, ein Paar Beine, etc.
man kann also nicht 2 Rüstungen, und 3 Kopfbedeckungen tragen, es sei
denn, man hat die Karte Schummeln, dann geht das.
Jeder Zug beginnt indem der Spieler freudestrahlend die Tür zu einem
Dungeon einrennt und sich umschaut – d.h. er zieht offen eine
Dungeon-Karte – findet er ein Monster muss er es bekämpfen. Er rechnet
also seine Charakterstärke plus Powerups zusammen. Hat er mind. einen
Punkt mehr hat er das Monster besiegt, wenn nicht muss er entweder
seine Mitspieler um Hilfe bitten oder weglaufen. Wenn man jemanden um
Hilfe bittet kann man mit allen Mitteln handeln, ob man nun sein Auto
verschenken oder einen Schatz abgeben muss, alles ist erlaubt.
Natürlich können die restlichen Mitspieler dann noch andere Monster mit
in den Kampf schicken oder das Monster mit Kraft-Tränken versorgen,
damit es noch schwerer wird für die Kämpfenden.
Ist das Monster besiegt steigt der Spieler der an der Reihe ist eine
Stufe auf und erhält so viele Schätze wie auf der Monster-Karte
angegeben.
Stufen kann man sich allerdings nicht nur erkämpfen, sondern auch klauen, erkaufen oder durch „Göttliche Intervention“ erlangen.
Die wichtigsten Regeln:
„Anweisungen auf den Karten heben alle anderen Regeln immer auf!“
und
„Wenn die karten den Regeln widersprechen, halte dich an die Karten.
Jede andere Streitigkeit sollte dadurch geregelt werden, dass ihr euch
gegenseitig laut anschreit, wobei der Besitzer des Spiels das letzte
Wort hat!“
(Zitat aus der Spielanleitung)
Anderer Munchkin Kram:
Auf manchen Messen, oder in Spielgeschäften finden sich Lesezeichen,
T-Shirts und ähnlicher Munchkin Kram, welchen Vorteil einem dieses Zeug
im Spiel bringt steht meistens drauf.
So erhält man zum Beispiel Karten am Begin einer Runde wenn man das
Lesezeichen zerreißt um den Tisch springt und dabei „Ich bin ein
Munchkin, Ich tue alles um zu gewinnen – Tra-la-la“ singt.
Zusatz Sets und andere Munchkin Reihen:
Munchkin 2 und 3 erhalten andere Powerups, andere Klassen und Rassen
sowie weitere Gegner. Der Einsatz dieser Sets hat aber erst Sinn, wenn
man mit genügend Spielern Spielt.
Munchkin Beißt! (Werwölfe und Vampire) sowie Munchkin im Weltraum folgen dem gleichen Spielprinzip wie Munchkin.
Man kann alle Spiele und alle Erweiterungen gleichzeitig spielen, wenn
man sich Munchkin im Mixer zulegt. Sei ein „Drittel-Blut“ und schummle
mit beiden Händen während du als Ork gegen Raumfahrer und Werwölfe
kämpfst. Ziemlich schräg aber sehr spaßig wenn man genügend Mitspieler
findet (da insgesamt ca. 1000 Karten).
Fazit:
Verabschiedet euch von Fairplay – Munchkin ist anders, es ist böse!
Nicht nur die Karten erlauben explizit Regelverstöße, sondern auch die
Regeln sind sehr locker niedergeschrieben. Bei diesem Spiel ist fast
alles erlaubt, und der Sieger darf sich hinterher ganz auf die Regeln
berufen wenn er sich nach dem Spiel über seine Mitspieler hemmungslos
lustig macht.
Oder um es mit dem „Klappentext“ zu sagen:
„Geh in den Dungeon. Töte alles was sich bewegt. Fall deinen Freunden
in den Rücken und klau ihr Zeug. Greif dir den Schatz und dann RENN!
Gib’s zu, du liebst es!“
Das Spiel bekommt klare 13 von 15 Punkten (1- also)
Zur Munchkin Website
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Letzte Aktualisierung ( 17.07.2006 )
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Datum: 10.02.2006
Betrachtet: 51 mal
Besitzer/in: Udo von Krähenfeld
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