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Jeepers Creepers - Es ist angerichtet |
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Geschrieben von MacArt
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13.06.2006 |
Originaltitel:
Jeepers Creepers –
What’s eating you?
Darsteller:
Gina Philips(Trish), Justin Long (Darry)
Regie: Victor Salva
Genre: Horror
USA 2001, ca. 92 min
Inhalt
Die Geschwister Trish und Darry befinden sich auf der Heimfahrt vom
College in die Ferien, als sie plötzlich auf einer einsamen Landstraße
mitten im Niemandsland von einem heruntergekommenen Transporter
zunächst bedrängt und schließlich überholt werden.
Kurze Zeit später entdecken sie im Vorbeifahren auf einem verfallenen
Grundstück den geparkten Transporter und eine unheimlich wirkende
Gestalt, die ein menschengroßes in Laken gewickeltes Bündel entsorgt.
Während die Geschwister weiterfahren und sich ihre Gedanken zu dem
Gesehenen machen, taucht der Transporter abermals mit hoher
Geschwindigkeit hinter ihnen auf, drängt sie von der Strasse und fährt
weiter. Wider besseren Wissens beschließen die beiden, zurück zu dem
verfallenen Grundstück zu fahren und der Sache auf den Grund zu gehen.
Dies ist die Einleitung zu einer richtig schönen Sinfonie des Schreckens.
Kritik
Als ich mir diesen Film zum ersten Mal ansah, erwartete ich zunächst
einen weiteren Teenie-Metzel-Aufguss à la Scream und Konsorten. Doch
weit gefehlt. Jeepers Creepers
ist ein wirklich überzeugender Monster-Schocker mit eingebautem
Adrenalin-Kick und gehört zu den wenigen Horror-Streifen, die mir
richtig gut gefallen.
Zwar gibt es die eine oder andere blutige Szene, doch geht der Film
nicht nach Schema „viel Blut + viele Leichen = Horror“ vor, sondern
lebt von einer sehr dichten, spannenden und gruseligen Atmosphäre.
Die Macher des Films schaffen es, die Geschehnisse zunächst zu
verharmlosen und den Zuschauer (naja, zumindest mich) auf „den falschen
Dampfer zu locken“. Erst nach und nach zeigt sich das wahre Ausmaß des
Grauens und letztendlich kommt alles schlimmer als man denkt.
Da Jeepers Creepers
völlig auf „Nebenkriegsschauplätze“ verzichtet, ist man ununterbrochen
bei den Hauptdarstellern und damit quasi „mittendrin statt nur dabei“;
dies steigert die Spannung unaufhörlich, so dass an eine
Verschnaufpause für den Zuschauer gar nicht zu denken ist.
Natürlich gibt es auch in diesem Streifen typische Situationen, die man
schon aus anderen Grusel-/Horrorfilmen kennt, doch wurden diese so
geschickt eingebaut, dass sie den Adrenalin-Pegel eher noch nach oben
schnellen lassen, als dass man denkt: „Gähn... jaja, ich weiss schon,
wat nu‘ passiert...“.
Zugegeben, der Film kommt nicht komplett ohne „seltsame Zufälle“ und
etwas unlogische Handlungsweisen aus, doch erfreulicherweise wurden
diese recht niedrig dosiert.
Fazit
Leute, die mit dem Grusel- & Horror-Genre überhaupt nichts anfangen können, wird Jeepers Creepers wahrscheinlich auch nicht bekehren können. Für alle anderen ist dieser Film meiner Meinung nach jedoch ein echter Knüller!
Wissenswertes
Francis Ford Coppola war ausführender Produzent.
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