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16tes Folkfest PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Sarah Droska   
03.08.2008
Am 17. Mai 2008 wurde zum 16ten Mal das Folkfest in Duisburg/Bergheim veranstaltet. Einmal im Jahr versammeln sich Folkliebhaber, und jene die es werden wollen, zu dieser Wohltätigkeitsveranstaltung und lauschen vielen bekannten Folkbands. In diesem Jahr gingen die Einnahmen der Getränke- und Essensstände an die Lebenshilfe Duisburg. Das Festival ist ansonsten gratis und findet im Freien statt. Dieses Jahr traten unter anderem K.C. McKanzie; Black Rust; Wallis Bird und Ohrbooten auf.
Das Festival fing um 14Uhr damit an, dass die Verkaufsstände geöffnet wurden. Außer Essen und Trinken fand man dort auch Stände mit allen Arten von Klamotten, egal ob schwarz oder bunt und noch einige Dinge mehr. Um 15Uhr begannen dann die melancholischen Klänge K.C. McKanzies. Nur mit einem Kontrabass und einer Gitarre bewaffnet spielte dieses Musikergespann einen atemberaubenden Anfang. Am meisten begeisterte aber die Stimme der Sängerin. Nach so einem melancholischem Anfang kam der Kontrast, mit einer von Rock angehauchten Gruppe aus Dortmund. Black Rust trat um 16Uhr auf und da begann das Publikum langsam aufzutauen. Beide Bands spielten auf der Außenbühne. Danach folgte um 17Uhr Nic Koray, eine Musikgruppe bestehend aus zwei Musikerinnen, auch nur mit Kontrabass, Gitarre und unglaublicher Stimmgewaltigkeit unterwegs. Diese traten im Pub, auf der zweiten innen gelegenen Bühne des Festivals, auf. Doch leider machte die enge im Pub es schwer, zu Nic Korays gefühlvollen Melodien zu tanzen. Um 17:30, fast paralell zu Nic Koray, spielten auf der Außenbühne La Papa Verde mit einer ganz anderen Art von Folkmusik. Mit einer ungewöhnlichen Mischung aus Reagge und columbianischen Rhythmen heitzten sie dem Publikum mächtig ein. Man begann vor der Bühne nun endlich zu tanzen. Und auch auf der Bühne gab La Papa Verde ordentlich Gas. Währenddessen spielte im Pub Eddie Arndt, bekannt durch die Folkband Bardic. Nach La Papa Verde kam die fröhlich, erfrischende Band Wallis Bird, die zuvor auch schon im deutschen Fernsehn gespielt hatten. Diese vier Musiker haben es ganz schön insich, mit ihrer Musik die zum tanzen und nachdenken gleichzeitig anregt. Das Publikum begann nach fetzigen Songs zu verlangen und war fortan nichtmehr zu bremsen. Wallis Bird brachte aber nicht nur die gewünschten fetzigen und tanzbaren Lieder sondern auch Balladen zum kuscheln. Derweil trat im Pub nocheinmal K.C. McKanzie auf. Als Headliner und als letzte Band trat die von vielen erwartete Band Ohrbooten auf. Mit tanzbaren zum mitsingen aufmunternden Klängen, Texten und Melodien wurde der Abschluss dieses Festivals erinnerungswürdig. Das schon aufgetaute Publikum, begann nun völlig dahinzuschmelzen und zu den Reaggesounds dahinzuschweben. Durch solch positiven Klänge, war das teils regnerische Wetter völlig vergessen und ein gutes Festival fand gegen 23Uhr einen krönenden Abschluss.

Für alle Folkliebhaber ist dieses Festival ein muss. Denn es werden nicht nur klassische Folkbands präsentiert, sondern auch moderne Bands mit Folkvariationen.
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