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Jesus on Extasy Interview Teil2 PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Sarah Droska   
02.04.2008
Teil 1 des Interviews folgt...


Jesus on Extasy Interview Teil2

 

Nun im zweiten Teil, dieses riesigen Interviews kommen noch mehr düstere Seiten in den Jungs von Jesus on Extasy, von ihrer Einstellungen vom Kommerz, Fannähe über ihre Ziele und Ängste, Alkohol excesse und vorallem warum die Zahl 27 ihnen soviel Bedeutung für sie trägt.

 

In der Zwischenzeit ist nun Dorian zu dem Interview mit Chai hinzugestossen, wenn ihr nicht das letzte Interview gelesen habt holt es jetzt nach.

 

KKR:    Wie wir ja gerade von Chai gehört haben, arbeitest du Dorian vorher als Journalist warst, wie bist du dann vom Weg des Lichtes, herrunter zur dreckigen Welt des rock’n’rolls gekommen?

Chai:    

Dorian: Das ist Hautsächlich der Rock’n’Roll schuld. *lachend*

Irgendwann kannst du es einfach nicht mehr unter einen Hut bringen. Also du hast dienen Dayjob, abends deine Bandprobe und irgendwann wird es einfach zuviel.

Solange du rechtzeitig deine Rechnungen Pünklich bezahlst und eben die Steuern leuft das schon.

 

KKR: Und wie sieht es bi dir momentan mit Nebenjob aus?  

Chai:     Immoment garnicht’s

 

KKR:    (scherzhaft)Der eine Arbeitet und der andere lebt es aus. *lachend*

Chai:    

Dorian: *lachend* Soviel kann ich momentan nun auch nicht machen.

Chai:     Also Luftsprünge können wir nicht machen, es reicht aber zum Überleben.

Dorian: Ja, Geradeso.

 

KKR:    Also seht ihr eure Zukunft, weit in den Sternen?

Chai:     Deffenitiv Ja.

Dorian: Ja klar, man muss seine Ziele hoch stecken.

Sonst hast du verschissen, den egal was du machst, wenn du irgendwie denkst es ist villeicht

doch nicht das Richtige ist, dann machst du es auch nicht hundert Prozentig!

17 Minuten und 10 Sekunden)

Ja klar, wenn du nicht denkst

KKR:    Habt ihr euch eigentlich schon ein Ultimatum gesetzt, so das wenn ihr zu einem gewissem Punkt in der Zukunft nicht dort und dort seid. Das ihr der Band dann ein Ende setzt?

Chai:    Wir sterben den Drogentod: *lachend*

Dorian: Wie alle großen Rockstars mit 27. Siehe Curt Cobain oder Jimmy Hendriks oder Chenie Chaplin…

 

KKR:    Wie Alt seit ihr den immoment?

Dorian: Ich bin 22

Chai:     Ich bin 24 und wir geben Gas, doch ich werde früher sterben.*lachend*

Da kann er 2 Jahrelang noch meine Tantiemen einsacken. *lachend*

Dorian: Gitarristen gibt’s ja wie Sand am Meer…*lachend*

Mal im ernst ich bin froh das ich ihn hab und wir uns so gefunden haben und die Band würde auch nur so mit uns zweien so Funktionieren.

 

KKR:    Wie gut das, eine Junge Band wie ihr es seit noch Humor verträgt bei anderen Bands könnte man nämlich sehr schnell in Ungnade fallen.

Dorian:  Sicher wir sehen uns auch eher in einer anderen Schiene.

Wir sind so die schwarze Version von ABBA.

KKR: Und wer ist wer bei ABBA? *lachend*

Dorian:   Ich bin Agneta. *lachend*

Chai:      Und ich bin der Bärtige. *ebenfalls lachend*

 

KKR:    Um noch ein bisschen Seriosität in das Interview zu bekommen wieder zurück zu den Fragen.

Was ist mit eigentlich mit euren Mädels die sich ja eher im Hintergrund halten, sind die vielleicht nur für die Frauenquote?

Chai:     Nein Absolut nicht, sie sind ein verdammt wichtiger Bestandteil. Ohne sie währen wir doch aufgeschmissen.

Dorian: Noch sind sie ja auch erst frisch dabei, wir haben ja unser erster Konzert mit ihnen erst vor einem Monat Absolviert in Osnabrück als Vorgruppe von L’âme Immortelle.

 

KKR:    Mit denen habt ihr ja auch sicher gefeiert oder?

Chai:     Oh ja und wie, das sind wirklich lustige aber auch sympatische die sehr hard feiern können Besonders Thomas war ein echter Rock’n’roller.

 

KKR:    Denkt ihr, dass sie ihr Erfolg sie zum negativen beeinflusst hat?

Chai:     Das ist jeder Band selbst überlassen

Dorian: Jede Band verändert sich ja

Chai:     Aber jeder geht irgendwie seinen eigenen Weg und es gibt immer welche sagen Oh das ist geil oder eben scheisse. Ich war und bin schwer beeindruckt von ihnen und das hätte ich vorher nicht so gedacht.

 

KKR:    Oft kommen ja auch aus Fankreisen so rufe wie „Es ist alles nur noch Kommerzialisiert oder ähnliches“ was sagt ihr den dazu?

Chai: Zu aller erst finde ich das Wort “Kommerzialisiert” total fürn Arsch!

Echt, weil kommerzialisieren, heißt das viele schauen wo sie Geld her kriegen um zu leben. Ganz einfach, dementsprechend habe ich eigentlich keine Probleme, wenn sich jemand versucht irgendwie über Wasser halten sonst könnten sie ja auch keine Musik mehr machen!

Dementsprechend wenn jemand meint, sich musikalisch damit verändern zu müssen, soll er machen. Mit der Möglichkeit das es nach hinten losgeht, definitiv. Aber das Risiko ist immer da.

 

KKR:    In wie fern ist den Kommerz bei euch vorhanden?

Chai:     Da denken wir gar nicht darüber nach. Also prinzipiell haben wir, als wir die Song geschrieben haben. Musik geschrieben, die wir selber geil finden würden. Quasi, wir gehen ja auch selber gerne Weg und wir haben die Musik geschrieben zu der wir gerne tanzen wollen würden. Und solange wir Spaß haben machen wir weiter.

 

KKR:    Wie sieht es bei euch mit dem Perfektem Publikum aus.

Chai:     Wie die ersten beiden Reihen heute beim Konzert nur in noch größeren Ausmaßen. (Anm. d. Red. Die ersten beiden Reihen warn hemunglose, abgingen durch pogen mitsingen und einfach Spaß hatten, diese vielen mir auch besonders auf da sie sich so von dem rstlichen Publikum abgehoben haben).

Perfektes Publikum ist einfach alles was abgeht.

Wir haben einmal ein Konzert mit Happy Birthday Massacer gespielt und da warn Metler die haben gemoscht und Gothics die daneben den sterbenden Schwan gemacht haben. Besser geht’s doch nicht!

Das Publikum in der Zukunft würde ich mir so Träumen.

Also vor einigen Wochen habe ich im Fernsehen abends die Übertragung von Korn bei Rock am Ring gesehen. Und da warn hunderttausend Menschen und alle hunderttausend Menschen, sind auf und ab gesprungen und das war ein Moment da habe ich Gänsehaut bekommen. Ganz hinten hunderte Meter entfernt sind kleine Pünktchen gehüpft, dass war einfach unglaublich.

Quasi wie heute nur in groß!

 

KKR: Habt ihr den dieses Jahr vor auf einem Festival zu spielen?  

Chai:     Ohhh…Ja!

Dorian: Da laufen die Anfragen unserer booking Agentur und  es steht noch nichts fest

(Anm. d. Red. Mittlerweile wurden Jesus on Extasy für das „Bochum Total“ und dem „Woodstage Festival“.)

 

KKR:    Was sagt ihr den dazu das Big Boy(Ein mit JoE befreundeter Musiker siehe sein Interview), bei einigem Festival schon bestätigt wurde.

Dorian: Wir haben ein paar mal mit ihm gefeiert und haben uns nun mittlerweile ist er ein Freund von uns geworden. Er ist wirklich einer von den Musikern die ich wirklich am meisten mag.

Chai:     Das ist genau dieser Fall von Musiker der Meist unterschätzt wird, der Typ ist einfach Geil! Die Band ist Geil! Es macht einfach tierisch Spaß bei seiner Musik ab zu feiern.

 

KKR:    Wie wichtig ist für euch Fannähe im Allgemeinen?

Chai:     Die Fan nähe ist für uns das A und O.

Dorian: Stimmt, wenn Bands, die nähe zu den Fans verlieren. Haben sie es sprichwörtliche verschissen! Die Fanbase ist doch, schliesslich das wovon eine richtige Band lebt. Dann kann man ja gleich die Band auflösen.

Chai:    Das heißt, die kaufen deine Cd’s und du dich dann hinstellst dich hin nach dem Motto leck mich am Arsch, dann kann man es knicken.

Dorian: Das ist doch einfach ein gegenseitiges geben und nehmen.

KKR:   Was sagt ihr den zu solch einer Band wie Marilyn Manson, der wenn er mal kein Lust mehr auf einen Auftritt hat irgendwas übers Mischpult kippt?

KKR:   

Dorian: Das sind sehr, exzentrische Künstler. *lacht* Er ist so jemand, dem nimmt man das nicht übel.

Chai:     Wobei ich nicht garantieren kann, dass dies bei uns auch mal passieren kann. *lacht*

Die Leute erwarten quasi so etwas und sie nehmen es ihm somit nicht übel.

 

KKR:    Wäre dies auch etwas, was für euch in betracht kommt?

Dorian: Ich möchte nicht absprechen, dass es irgendwann mal passiert. *lacht*

Chai:     Aber jetzt momentan, no! Aber so direkt denken wir nicht darüber nach.

Dorian: Genau ein Mischpult kostet zuviel. *lacht*

 

KKR:    Mit welcher Band wart und seid ihr den am liebsten unterwegs auf Tour?

Dorian: The Birthday Massacre, die warn einfach Super

Chai:     Deffinitiv.

Dorian: Die warn einfach die nettesten und besten, die wir bis jetzt getroffen haben.

Chai:     Die waren so auf dem Teppich, das hat einfach Spaß gemacht. Wir haben mit denen gefeiert, gearbeitet es war einfach geil.

Dorian: Und für seine Körpergröße verträgt „Chibi“, wirklich viel. *lacht*

 

KKR:    Wie seit ihr den nach Konzerten, den so eingestellt. Viel Party oder nicht?

Chai:     Also, wir Interviewen so komische, dahergelaufene Leute…*lacht*

Ne also unterschiedlich. Jetzt wie heute zum Beispiel muss ich den Wagen, zurückfahren da muss ich es eben sein lassen.

Bei Touren, die meist 2-3 Wochen gehen. Da kann man sich nicht jeden Tag ins Delirium befördern, geht halt nicht. Würde man gerne, macht man auch ab und zu mal *lacht*.

Aber dann bekommt man es am nächsten Tag natürlich auch zu spüren.

Schau dir an was aus „Ville Valo“, geworden ist. So wollen wir nie werden. *lachend*

Dorian: Er singt immer noch schön und „Him“ ist schon lange einer meiner Lieblingsbands, der hat sich halt echt Kaputt gemacht bei der ganzen Sauferei und er sieht nun mal kaputt aus.

 

KKR:    Sagt ihr den, dass es auf keinen Fall so wird oder geht ihr davon aus. Was kommt das kommt…?

Dorian:  Ich Versuchs auf jeden Fall soweit wie es geht zu vermeiden mich kaputt zu saufen.

Ich hab natührlich am Wochenende immer schon den einen oder anderen Absturz.*lacht*

Chai:      Wobei wir gegenseitig auf uns aufpassen. Manchmal bin ich der, der in der Ecke liegt und manchmal er…*lacht*

Dorian: Was meinst du, was das für ein Akt es ist, ihn betrunken in eine Bahn zu schleppen. Nach nem Club Abend. 

Chai:        Also wenn wir trinken, dann Vollgas. Aber vor 27 muss man da keine Panik haben, das was passiert *lacht*

 

KKR:    Was ist den euer Lieblingsfilm und warum?

Chai:     Definitiv „Crazy“, für alle Rock’n’roll Fans so werden wir… Nicht! *lachend*

Kurze Beschreibung zum Film: „Da geht’s um eine abgehalfterte Band aus den 70er’n die es noch einmal probieren wollen“, weil nach einem Blitzeinschlag während eines Festival Auftrittes wahren die Mitglieder zerstreiten, sich und einer ist irgendwie scheintod.

Einige Jahre später, will einer alle zusammen trommeln die mit der Zeit so Fertig sind, das geht auf keien Kuhhaut, vor allem der Sänger…

Dorian: Es wird ja in der Band schon Spekuliert das ich so mit 50 Aussehe. *lachend*, sein Albtraum ist es ja einmal wie der Gitarrist aus zu sehen…was ich verstehen kann. *lachend*

Ansonsten mag ich solche Filme wie „Fight Club“ oder „American Psycho“.

 

 

KKR: Wie wird es den eigentlich, mit weiteren Veröffentlichungen nach dem Album?

Chai:  Also, erstmal das Album und alles weiter ist nicht fest und wenn dann in den ersten drei Monaten nach der Album Veröffentlichung…

 

KKR:    Gut, dann kommen wir langsam zum Ende, mit unserer nun Obligatorischen Frage.

Sagt ein paar letzte Worte, für die Leser unserer Zeitschrift.

Chai:     Ach du scheisse…,

KKR:    Diese Worte werden übrigens wortwörtlich in die Zeitschrift kommen. *lachend* Chai:      ähm… Scheiße… mein Gott ich hasse letzte Worte, ach komm eh, wir machen weiter...

KKR: *lachend* und nun von Dorian…

Dorian: Famouse last words, ok… Wir lieben euch alle… Mit Alkohol seit  ihr nicht die Stars des Abend aber ohne auch nicht. *lachend*


 

Dieses Interview wurde im Rahmen des Konzertes in Siegen vom 27.01.2007, von Sarah Droska und Christian Külkens geführt.

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