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Samstag, 27.01.2007, ein
Club in Siegen, der für den heutigen Tag nur eine Band beinhaltet : Jesus On
Extasy. Wir, eine kleine Gruppe aus Duisburg, mussten dorthin, um uns diesen
Act mal genauer anzugucken. Siegen, nicht gerade ein Katzensprung von Duisburg
entfernt, musste von uns erstmal erreicht werden, doch diese Band war es uns
Wert.
Ankunft am Club Meyer um
18Uhr, laut Homepage würden erst um 20Uhr die Forten für JoE geöffnet werden.
Es war ein kleiner Club, nicht viele würden dort hinein passen, jedoch standen
auch nicht viele mit uns vor der Tür. Es ist ein Kampf in der heutigen Zeit
sich einen Namen zu machen und diesen Kampf mussten JoE erst noch bestreiten.
Angespannt wurde vor der Tür der Clubs gewartet. Pünktlich und endlich, wurde
der Club geöffnet. Man ging rein und holte die Karten, es waren noch genug da.
Der Club ansich, klein aber jedoch sehr geschmackvoll, schöne Atmosphäre und
sehr familiär. Man kannte sich hier. Die Bühne, ein Stück weit vom
Merchandisestand und von der Bar entfernt, war fast mit dem Publikum auf einer
Ebene. Die Band schien, trotz ihres Plattenvertrags, nicht abgehoben zu sein.
Man versammelte sich vor der Bühne und wartete. Um 21:10Uhr , mit 10 Minuten
Verspätung, ging es los. Das Intro von Drowning drang ans Ohr und von hinten,
durchs Publikum kam Dorian, der Sänger, auf die Bühnen. Schon beim ersten Titel
war die Band nichtmehr zu halten. Und es versprach nur noch besser zu werden.
Es ging direkt mit Vollgas weiter. Es folgten Nuclear
Bitch, Second Skin und Alone. Dieses Debutalbum konnte nur gut werden. Danach
kam Holy Beauty, so sollte auch das kommende Album heißen. Puppet, war
ein Industriales Meisterwerk, wo man kaum weghören konnte. Dann kam Nowwhere
Girl, ein Cover aus den 80ern, was so aufgearbeitet wurde, dass man es kaum
noch überbieten konnte. Es folgte Reach Out, eine der wenigen Balladen von JoE,
aber trotzdem war sie Überzeugend. Und dann kam das Lied aorauf alle gewartet
haben, ein Lied was jeder der Anwesenden von MySpace kannte, Assasinate Me. Ein
Mitsing-Lied vom feinsten. Die Band gab, wie schon den ganzen Abend über, ihr
bestes. Chai, Ophelia und Alicia hauten nochmal in die Tasten bzw. in die
Seiten. Dieses Lied verlangte der Band nochmal ihr letztes ab. Doch dies sollte
nicht das letzte Lied dieses Abends werden. Zum krönenden Abschluss gab es als
Zugabe das Lied Neochrome. Das Publikum konnte nochmal vollends
mitgehen,mitgröhlen und vor allem mitheadbangen. Dorian verlangte seiner Stimme
auch noch das Letzte ab und das Publikum dankte es im mit dem gebührenden
Applaus. Es war ein gelungener Auftritt.
Mein Fazit: Sobald Jesus
On Extasy sich einen Namen gemacht haben, wird diese band nichtmehr zu stoppen
sein. Sie bringen einen erfrischenden Wind in die Elektro und Rock Szene, etwas
neues was es so noch nicht gab. Falls JoE in eurer Nähe spielen sollten, einen
Besuch ist es Wert.
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