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Jesus on Extasy - Industrial mal anders PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Sarah Droska   
31.03.2008

Samstag, 27.01.2007, ein Club in Siegen, der für den heutigen Tag nur eine Band beinhaltet : Jesus On Extasy. Wir, eine kleine Gruppe aus Duisburg, mussten dorthin, um uns diesen Act mal genauer anzugucken. Siegen, nicht gerade ein Katzensprung von Duisburg entfernt, musste von uns erstmal erreicht werden, doch diese Band war es uns Wert.

Ankunft am Club Meyer um 18Uhr, laut Homepage würden erst um 20Uhr die Forten für JoE geöffnet werden. Es war ein kleiner Club, nicht viele würden dort hinein passen, jedoch standen auch nicht viele mit uns vor der Tür. Es ist ein Kampf in der heutigen Zeit sich einen Namen zu machen und diesen Kampf mussten JoE erst noch bestreiten. Angespannt wurde vor der Tür der Clubs gewartet. Pünktlich und endlich, wurde der Club geöffnet. Man ging rein und holte die Karten, es waren noch genug da. Der Club ansich, klein aber jedoch sehr geschmackvoll, schöne Atmosphäre und sehr familiär. Man kannte sich hier. Die Bühne, ein Stück weit vom Merchandisestand und von der Bar entfernt, war fast mit dem Publikum auf einer Ebene. Die Band schien, trotz ihres Plattenvertrags, nicht abgehoben zu sein. Man versammelte sich vor der Bühne und wartete. Um 21:10Uhr , mit 10 Minuten Verspätung, ging es los. Das Intro von Drowning drang ans Ohr und von hinten, durchs Publikum kam Dorian, der Sänger, auf die Bühnen. Schon beim ersten Titel war die Band nichtmehr zu halten. Und es versprach nur noch besser zu werden. Es ging direkt mit Vollgas weiter. Es folgten Nuclear Bitch, Second Skin und Alone. Dieses Debutalbum konnte nur gut werden. Danach kam Holy Beauty, so sollte auch das kommende Album heißen. Puppet, war ein Industriales Meisterwerk, wo man kaum weghören konnte. Dann kam Nowwhere Girl, ein Cover aus den 80ern, was so aufgearbeitet wurde, dass man es kaum noch überbieten konnte. Es folgte Reach Out, eine der wenigen Balladen von JoE, aber trotzdem war sie Überzeugend. Und dann kam das Lied aorauf alle gewartet haben, ein Lied was jeder der Anwesenden von MySpace kannte, Assasinate Me. Ein Mitsing-Lied vom feinsten. Die Band gab, wie schon den ganzen Abend über, ihr bestes. Chai, Ophelia und Alicia hauten nochmal in die Tasten bzw. in die Seiten. Dieses Lied verlangte der Band nochmal ihr letztes ab. Doch dies sollte nicht das letzte Lied dieses Abends werden. Zum krönenden Abschluss gab es als Zugabe das Lied Neochrome. Das Publikum konnte nochmal vollends mitgehen,mitgröhlen und vor allem mitheadbangen. Dorian verlangte seiner Stimme auch noch das Letzte ab und das Publikum dankte es im mit dem gebührenden Applaus. Es war ein gelungener Auftritt.

Mein Fazit: Sobald Jesus On Extasy sich einen Namen gemacht haben, wird diese band nichtmehr zu stoppen sein. Sie bringen einen erfrischenden Wind in die Elektro und Rock Szene, etwas neues was es so noch nicht gab. Falls JoE in eurer Nähe spielen sollten, einen Besuch ist es Wert.

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Datum: 11.05.2007 Betrachtet: 165 mal Besitzer/in: Udo von Krähenfeld

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