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Geschrieben von Sarah Droska
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17.02.2008 |
Düsseldorf einmal anders !
Wie jedes Jahr, fand in der schönen Rheinstadt Düsseldorf der berühmte Japantag statt und die KKR war live dabei.
Am 2ten Juni war es mal wieder soweit, Düsseldorf im Japanfieber. Knapp eine Million Menschen besuchten die Landeshauptstadt, dorthin lockten sie unzählige Mitmach -Aktionen, Aufführungen und Konzerte. Der Höhepunkt des Tages, war am Abend das spektakuläre japanische Feuerwerk. Selbst Oberbürgermeister Joachim Erwin sagte, dass der Japantag dieses Jahr rein auf der Deutsch - Japanischen Freundschaft basiert und dies allein den Japantag zum sechsten Mal möglich gemacht hat.
Am Rheinufer fanden für groß und klein jede Art von Aktivitäten statt, es gab alles von Origami und Kalligraphie über Kimono-Anproben, Ikebana- und Manga-Vorführungen bis zu den verschiedensten japanischen Sportarten. Es gab auch tausende Cos - Player, die ihre Lieblingsmanga Charaktere oder auch ihre Lieblingskünster Orginalgetreu darstellten. Das Besondere an diesem Japantag war aber auch die rege Teilnahme der japanischen Bevölkerung (nirgendwo in Deutschland leben so viele Japaner wie in Düsseldorf und Umgebung: 7.600 in Düsseldorf, 11.000 in NRW).
Schon in Duisburg am Hauptbahnhof konnte man sehen, wer dem Alltagstrott folgte und wer in den nächsten Zug nach Düsseldorf steigen würde, um das alljährliche Spektakel live mit zu erleben. Schrille Kostüme und aufwendige Kimonos, vereinzelt schon ein paar Japan Flaggen, von all dem konnte man sich schon einen kleinen Einblick am Duisburger Hauptbahnhof verschaffen. Alle Züge nach Düsseldorf waren überfüllt und somit musste man sich mit einer S - Bahn zufrieden geben, die auch keinen einzigen freien Sitzplatz mehr aufwies. Haltestelle für Haltestelle stiegen immer mehr auffällige Gestalten ein und nach einer viel zu langen Fahrt, durfte alle ihres Weges gehen, der sie letztendlich doch alle zum selben Ziel brachte.
Der Düsseldorfer Hauptbahnhof, der auch ohne bestimmten Grund immer bis zum zerbersten voll ist, schien aus allen Nähten zu platzen. Man konnte kaum einen freien Meter entdecken und so flohen wir kurzer Hand in ein nahe gelegenes Fastfoodrestaurant. Nach einer Stärkung, sahen wir uns bereit, uns ins Getümmel zu stürzen. Man kämpfte sich durchs Gedränge und nachdem wir die viel zu vollen U - Bahnen sahen, die uns eigentlich zum Rhein bringen sollten, entschieden wir uns kurzerhand, doch zu Fuss zu gehen. In der Stadt, auf der berühmten Japanmeile, konnte man schon allerhand Stände entdecken, die uns japanische Bands technisch komplett neu einkleideten. Wir gingen weiter und sahen unzählige interessante Menschen. Nach einem anstregenden, doch lehrreichen Fussmarsch, kamen wir endlich an unserem Ziel an und Menschen die wir schon aus Duisburg kannten, sah man plötzlich in einer Menschenmenge wieder.
Zuerst ging es die Rheinpromenade entlang, wo wir uns am Ende feste Plätze an der Rheintreppe ergattern konnten, von der aus man einen wunderbaren Ausblick auf den Rhein hatte und auf das nächtliche Feuerwerk. 3000 Cos - Player bahnten sich ihrer Weg in der Menge. Man konnte kaum einen Schritt gehen, ohne eine Kamera vor seiner Nase zu haben. Im Hintergrund wurde man von der Bühne aus, von viel japanischer Musik begleitet. Beim vielen beobachten der verschiedensten Leute und beim kennenlernen von neuen, bekam man auch Hunger und entschied sich auf Nahrungsmittel suche zu gehen. Neben den alltäglichen Fastfoodrestaurants gab es auch typisch asiatische Stände, die vorwiegend japanische Speisen servierten. Nach einem ausgiebiegen Sushi und einer Portion Glasnudeln, klapperte man erstmal die restlichen Stände ab und entschied sich, sich ein Autogramm von den extra angereisten Mangakas zu holen.
Gegen Abend wurde es, kaum zu glauben, noch voller. Es schien als wäre ganz Düsseldorf auf den Beinen, zusammen mit den angrenzenden Nachbarstädten und alle suchten sich einen Platz am Rhein. Wer keine Karten, für ein Schiff bekam, suchten sich einen Platz auf der Rheinpromenade oder auf den Rheinwiesen, sogar die Rheinbrücke war für den Abend abgesperrt worden. Um 22:30 Uhr begann dann das, worauf alle gewartet hatten, das große japanische Feuerwerk, welches eine große vielfalt der modernen, aber auch altmodischen, Pyrotechnik zeigte. Die Pyrotechniker zauberten erstmals lachende, traurige und glückliche Gesichter an den Nachthimmel Düsseldorfs. Leider dauerte das Feuerwerk nur eine Stunde und danach lichteten sich die Menschenmassen und ein Ansturm auf die letzen U - Bahnen begann, die am Ende bis zum zerbersten voll waren. Man bekam mit gut Glück, noch seinen Zug, die leider wegen den vielen Menschen, teilweise umgeleitet oder verlegt werden mussten.
Jedoch alles in allem ein Atemberaubender Tag, den man, wenn man keine Angst vor einem Kulturschock hat, aufjedenfall einmal erlebt haben muss. Das einzige was zu bemägeln ist, ist leider wie in so vielen Fällen die Deutsche Bahn, die zwar das Beste versucht hat, aber es jedoch nicht geschafft hat, alles geregelt zubekommen.
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