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Geschrieben von Sarah
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11.02.2008 |
Rage Against Racism - Headbangen bis zum bitteren Ende
Dieses Jahr, im schönen Monat Juni, fand wie jedes Jahr in Duisburg, dass Rage Against Racism Festival statt. Ein Festival, was wieder Name schon sagt, sich gegen den Rassismus richtet und somit für eine gute Sache kämpft. Und wie immer waren wieder viele Bands auf der Bühne zu bewundern, die alle im Metalbereich zu finden sind. Unter anderem waren dieses Jahr DefectDead, Black Messiah und Symphorce auf der Bühne zu finden, aber auch viele andere Bands gaben sich die Ehre, dort zu spielen.
Am 09.06 um 13:30 gings los. Eintritt frei und jedes Getränk nur ein Euro, was bei einem typischen Sommertag auch sehr angenehm war, sogar das Essen war günstig. Die Festivalwiese war schon zu Beginn des Festivals voll. Metaller, die sich mit Schaumstoff Waffen bekämpften und dabei ihren Spaß hatten saßen neben Punks die sich genüsslich ein Bier tranken. Jede Altersgruppe war vertreten und alle verstanden sich bestens, da alle für dieselbe Sache einstanden. Um 13:45 Uhr betrat dann die erste Band die Bühne. DefectDead machten den Anfang, einen Anfang, der nicht besser hätte sein können. Mit ihrem Deathmetal begeisterten sie die Massen, auch wenn dies noch eine junge Band ist, von ihnen ist noch viel zu erwarten. Das Publikum unterstützte diese neue Band, besonders gute Stimmung wurde es, als DefectDead ihr bis jetzt einzig bekanntes Lied spielten, bei Shadowweaver, konnte man das Publikum nicht mehr halten, es wurde geheadbangt, was das Zeug hielt, es wurde gepogt, soviel wie die Schultern hergaben. Die Band um Sänger Christian, gab nochmal alles und dann war es auch schon vorbei. Eine junge aufstrebende Band machte den Anfang und ihnen wurde es mit vielen Zugabe rufen gedankt, leider ließ der enge Zeitplan keine Zeit für Zugaben.
Nach einer kurzen Umbaupause ging es direkt mir Power weiter, einer Zombie Trash Metal Band, die weit mehr zu bieten hatten, als nur Musik, vorallem war ihre Bühnenshow etwas, was sofort ins Auge fiel. Power ist eine Band, die nicht an Corpse Paint spart, soviel steht schonmal fest. Power spielten viele Lieder ihres neuen Albums "Roll the Dice" und verbrauchten während ihrer halbstündigen Show viel Kunstblut. Dann kam wieder die allseits beliebt Umbau Pause und danach betraten Blood Red Angel die Bühne, eine schon etwas erfahrenere Band, die ihren Musikstil scherzhaft Rhein Area Thrash nennen, was aber ziemlich gut zutrifft. Das Rage Against Rascim war ihr erster Auftritt dieses Jahr, nach ihrer Studiopause und das merkte man der Band auch an, sie gaben von Anfang an vollgas und waren schon ab den ersten Akkord nichtmehr zu stoppen. Sie spielten in kurzer Zeit ein Best Of ihrer vier Alben und spätestens nach dieser Band brauchte das Publikum, bei dieser Hitze, eine Abkühlung und die bekam das Publikum auch, die Veranstalter holten den allseits beliebten Feuerwehrschlauch raus und machten die Menge ganz schön nass. Der Bierstand hatte bei diesem Wetter auch nicht schlecht zutun gehabt und in den Umbaupausen, genoß jeder was kühlen zu trinken und einen Sitzplatz auf der Wiese. Als nächstes kam Osyris, die dieses Jahr ihren 10 Jährigen Geburtstag feiern. Der Melodic Metal dieser Band war eine schöne Abwechslung zum ständigen gegröhle und gekreische. Die Stimme des Sängers riss alle vom Hocker und die Cleanvocals machten es nur noch besser. Warum diese Band schon seit mehr als 10 Jahren Erfolg hat, war den Besuchern des Publikums schon nachdem ersten Lied klar, diese Band hat einfach etwas, was die Massen begeistert. Sie überzeugten in 45 Minuten das Publikum von sich und verkauften an ihrem Stand auch eine Menge Merchandise. Danach kam eine Band mit dem aufwendigen Namen, Lords of Decadance, eine Melodic -Thrash/Death - Metal Band aus Wien. Die mit ihrer aufwendigen Musik nicht jeden Geschmack trafen, aber wer lässt sich schon eine Band entgehen? Auch sie spielten ein Best Of ihrer 4 Alben und da war auch schon die Hälfte des Festival vorbei. Danach folgten Absence und Black Messiah. Absence, eine auch schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreiche Band, war mitunter einer der bekannteren Bands auf diesem Festival und Black Messiah, war die Band die am meisten aus der Reihe tanzte, aber im positiven Sinne. Mit ihren deutschsprachigen Paganmetal und ihren heidnischen Texten, die alle die sie kannten mitsingen konnten, brachten sie einen neuen Schwung ins Festival. Die ganze Zeit über wurde geheadbangt und gepogt, was die Körper hergaben, das pogen wurde nach einiger Zeit zum moshen solang die Absperrung hielt, alles war in Bewegung, zur Abkühlung musste der Feuerwehrschlauch wieder rausgeholt werden und die Band war voll und ganz in ihrem Element. Bei ihrer Zugabe war alles und jeder auf den Beinen, denn es war ein Lied was jeder kannte. Black Messiah coverten den allseits bekannten Klassiker Moskau von Dshingis Khan. Alles sang, gröhlte oder schrie mit und alle waren wieder fit wie am Anfang des Festivals. Nur noch zwei Bands, bevor das Festival endete, Dare Age und Symphorce. Dark Age, eine Deathmetal Band mit etwas brutaleren Klängen, jeder der harten Deathmetal mag, war bei ihnen an der richtigen Adresse und die untergehende Sonne im Hintergrund der Bühne machte den ganzen Auftritt nur noch Atnosphärischer. Nach Dark Age kam Symphorce, der Mainact des Abends und ein Abend war es schon nichtmehr, es war dunkel um genau zu sein. Nur noch das Bühnenlicht und das Licht an den Ständen tauchten das Gelände in ein sanftes Licht, ein perfektes Bild für die brachialen Rocker von Symphorce, die an diesem Tag ihr einziges Deutschland Konzert des Jahres geben würden und Duisburg war Live dabei. Sie spielten nicht nur so, als ob das ihr einziges Deutschland Konzert sei, sondern sie spielten so, als sei dies ihr letztes Konzert in ihrem Leben. Selbst die dunkelheit und die späte Stunde machten der guten Laune keinen abriss.
Das diesjährige Rage against Racism Festival war der Höhepunkt der diesjährigen Festivals in Duisburg. Nicht nur die Location stimmte, sondern auch die Qualität der Bands und die Preise. Ich glaube zwar nicht das man noch so viel an dem Festival verbessern muss, trotzdem hoffe ich dass nächste Jahr mindestens genauso gut wird.
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