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Geschrieben von Tina Eiblmaier
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09.06.2006 |
Die Formel des Lachens
tabu Verlag
tabuphil Taschenbuchausgabe 1997
Die Geschichte:
Douglas Bone ist nicht der Hellste, sondern strohdumm. So
diagnostiziert es zumindest der Schulpsychologe den verstörten Eltern.
Dabei ist er das keineswegs. Er ist halt anders. Er überlegt sehr wohl,
und ist mehr schüchtern und zurückhaltend. Und obwohl alle ihn wie
einen Idio behandeln, ist er sich sicher, das die Dummheit nur der
äußere Schein ist, den sein innerstes Wesen bei den meisten Menschen
hinterläßt. So träumt er von einem Mädchen, gehüllt in ein Blaues Seil,
und wartet auf den Tag, an dem sein Spielzeugschiff zurückkehrt.
Dennoch macht er sich dann auf, und sucht sich einen Job, um unabhängig
von dem Geld seiner Eltern zu sein. So wird er Hilfspförtner bei einer
Munitionsfabrik (Schließlich kann es einem Hilfspförtner egal sein, ob
er jetzt bei einer Munitionsfabrik seinen Diest tut, oder bei einer
Waffelfabrik, er hat mit dem ganzen ja soviel zu tun wie ein Ei mit dem
Akt des Schwanzwedelns....).
Und obwohl der Personalchef Stanislaus Monk ihn als eine Art Protege
sieht, sorgt Douglas für mehrere Katastrophen, so das er zum Verpacker
degradiert in der Fabrik arbeiten muß.
Er wird krank, weil er unglücklich ist, und verfällt. Doch am Grunde
des Tales findet sich ein neuer Anfang. Ein Lachen entringt sich ihm.
Und eine Erkenntnis. Die er zu einem Buch verarbeitet. Doch das will
keiner veröffentlichen. So kürzt, und kürzt er es. Bis nur eines übrig
bleibt. Die Formel des Lachens. Und das ist eigentlich erst der Anfang,
von noch viel mehr skurrilen Dingen und Abenteuern, die da so auf den
jungen Douglas warten…
Fazit:
Die Formel des Lachens ist ein sehr schönes, kleines, skurriles Buch,
über eine sehr interessante Person, Douglas Bone, und wie er
letztendlich seinen Weg durch diese verrückte Welt findet. Charmant,
witzig, aber nicht überdreht. Einfach nur eine schöne Geschichte, die
definitive lesenswert ist.
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Letzte Aktualisierung ( 17.07.2006 )
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