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So war das 13te WGT 2004 ein Bericht PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Udo von Krähenfeld   
09.06.2006

Einleitung

Das WGT für Nicht-Ortskundige

Konzertberichte

Fazit

 

Einleitung

So das WGT ist nun vorbei, ich sitze zu Hause von meinem PC. Während ich diesen Bericht schreibe. kuriere Ich eine Erkältung aus, die ich mir wohl während des WGT eingefangen habe. Man sollte auch nicht nachts halb nackt durch die Gegend laufen (Fragt nicht nach…).
 

Das Leipziger Volk, seine Verkehrsmittel und die Gardisten

Wie heißt es doch so schön: Ich bin daran selber schuld! Wie es mir zuvor immer beschrieben wurde, waren die Menschen in Leipzig sehr freundlich und zuvorkommend. So hat ein älterer Bewohner Leipzigs einem reisenden Niederländer in der Tram lang und breit erklärt, das die Gesäßtasche seiner Lackhose ein denkbar ungeeigneter Ort für sein Portemonnaie sei. Weiterhin ist mir positiv aufgefallen, dass die Leipziger Verkehrsbetriebe alle für das WGT wichtigen Verkehrslinien rund um die Uhr fahren ließen (d.h. mindestens im Viertelstundentakt).

Wo Licht ist, ist auch Schatten; nicht viel, aber es gab ihn (auch auf dem WGT!). So wollte uns erst die „Parkplatz-Security“ nicht auf den Platz lassen, auf dem unser Auto bereits stand. Jenes Problem löste wir aber elegant, indem wir einen anderen Zugang zum Parkplatz nutzten (mit einem weitaus besser informierten Wächter). Auch hatte ich den Eindruck, das die Programm-Flyer  manche Events nicht erwähnten (s. a. mein Vermerk zum „Heidnischen Dorf“)

 

Die Herausforderung mit dem Strich!

Wenn selbiges das einzige Problem gewesen wäre, hätte man besser damit sterben (sorry, leben) können. Schlimmer und peinlicher war da die Angelegenheit mit den Getränke-Bechern. Ich weiß nicht, wer es aufgedeckt hat, es wurde nur irgendwann bekannt, dass der Eichstrich auf den Bechern nicht „geeicht“ war. So mussten die Preistafeln auf dem WGT geändert werden von 0,3l auf 0,29l von 0,4l auf 0,39l usw. ... So etwas nenne ich Peinlich!! Ich hoffe die Veranstalter des WGT's haben aus diesem Debakel gelernt.

Womit wir bei den Preisen auf dem WGT sind. Die Preise für Getränke und Essen haben sich nach meinem Ermessen auf einem normalem Niveau bewegt, obwohl ich auch andere (sprich: schlechtere) Meinungen dazu gehört habe.

 

Das WGT für Nicht-Ortskundige

 

Das Agra-Gelände

Demjenigen, der noch nie auf dem WGT war, will ich einen kleinen Eindruck geben von den Veranstaltungsorten. Das Leipziger „Agragelände“ ist ein Messegelände mit einem großen Außengebiet und Messehallen aus der Zeit von „uns’ Erich Honneker“ (wobei die Hallen auch durchaus wie 40 Jahre Sozialismus aussahen!).

Wenn man durch den Haupteingang das Gelände betritt, sieht man parkähnliche Grasflächen mit vielen Bäume, und hier und dort

t einen Brunnen. Links vom Hauptweg liegt die „Halle 1“, das Gebäude mit dem „Gothic-Markt“ war. Diese Halle ist gute 100m lang und an die 50m breit. Ein Stück weiter den Weg runter liegt auf der rechten Seite war der erste Zugang zum Hauptzeltplatz. Hinter dem Zugang zum Zeltplatz begannen die Essensstände, die Tankstelle für eure Süchte.

Es mangelte dort scheinbar an Nichts, man hatte den Eindruck, es wurde nahezu alles geboten: vom Normalo-Frühstück über „Fetttriefende Fressalien“ aus Mexico und Italien bis hin zu  landestypischen Curry-Würstchen und den so genannten „Broilern“ (so heißen in Leipzig die Hähnchen).

Auf der linken Seite des Zentralen Weges war der Haupteingang zu den „Agrahallen“. Wenn man diese betrat, war wiederum links ein Zugang zur Händlerhalle, rechter Hand war ein Ausgang aus der „Halle 2“ (das ist die große Konzerthalle), von der Größe her mit der „Halle 1“ identisch. Geradeaus kam man in die „Halle 4.1“, wo das „Gothic Cafe“ stationiert war. In dem „Gothic Cafe“ gab es ausser den normalen Getränkeständen einen Met-Stand. Hinter dem „Gothic Cafe“ war etwas, was ich freundlich die  „After Show Partyhalle“ nennen würde (Agra 4.2). Diese Halle hat dieselbe Größe wie die „Halle 4.1“ mit einer weit niedrigeren Decke (so knapp an die 4 Meter hoch). Am hinteren Ende der Halle war das DJ-Pult mit einer relativ kleinen Lichtinstallation. Die Belüftung der Halle ließ sehr zu wünschen übrig: Hier drin war es während der warmen Tage immer warm und stickig.

 

Agra-Halle 2 (Centerstage)

Nun springe ich mit euch in die „Halle 2“. Was mich direkt zu Anfang überraschte, war, dass die Bühne nicht, wie man vielleicht erwartet hätte, an einer der Stirnwände aufgebaut war!

Sie war entlang einer Seitenwand aufgebaut, so dass man die verschiedenen Acts von der gesamten Halle aus gut sehen konnte. Die Akustik in Halle 2 war leider nicht so besonders: Wenn man direkt vor der Bühne gestanden hat, wurde man von dem Bässen fast erschlagen, weiter hinten jedoch (vor dem Tonmischpult) war die Akustik perfekt. Links und rechts von der Bühne war jedoch der Sound (simpel gesagt) nur noch schlecht, aber da für wurde man zumindestens vom Sound nicht mehr zerquetscht. Der Bereich von der Bühne bis zum Mischpult auf der anderen Längsseite der Halle war durch die Mengen an Fans so beengt, das an Tanzen nicht zu denken war, geschweige denn, dort kaum vorbei zu kommen bis in den hinteren Bereich der Halle.

Fazit: Das Geschehen auf der Bühne konnte man von den Seiten gut beobachten, aber nur unter Verzicht auf einen guten Sound. So viel zu „Agra“.

 

Das Haus Leipzig

Durch die brandschutztechnische Neueinstufung unserer „Helfer in Rot-Weiß“ gab es viele Fragezeichen bei den Besuchern, inwieweit das Haus bei den Acts gefüllt sei (oder auch nicht). Meistens wirkte das Haus Leipzig aus der Sicht der Leute, die vorne vor standen, kaum gefüllt.

Im Innern wirkte das Haus Leipzig (mit einem wirklich urigen Ostblock-Scham) wie ein ungewöhnlicher Festsaal, in dem man sich auch vorstellen kann, das dort dann und wann auch Kinovorführungen stattfinden. So gibt es hier zwei, nicht betretbare,  Balustraden, welche rechts und links über der Bühne herlaufen. Durch die neuen Brandschutzbestimmungen war vor der Tür des Hauses Leipzig teilweise eine Schlange von 100 und mehr Metern! So konnten ein paar meine Begleiter nicht mit in das Konzert von „Grendel“ kommen.

Fazit zum Haus Leipzig: Die Akustik war vertretbar, der Charme des Gebäudes umwerfend..

 

Das Haus Auensee

Das Haus Auensee ist außerhalb von Leipzig gelegen. Wie der Name schon richtig vermuten lässt liegt es am Auensee, einem Naherholungsgebiet von Leipzig, das Eingebore zum Wandern, Radfahren usw. ... dient.  Um das Haus Auensee herum ist eine kleine Parkanlage, in der bei gutem Wetter eine Garteneisenbahn fährt, die man auch mitbenutzen kann. Im Innern stellt sich das Haus Auensee als ebenso ungewöhnlicher Veranstaltungsort wie das Haus Leipzig dar, also mehr Festsaal und Kino als reine Konzerthalle. (Und wir Idioten in Wessi-Deutschland müssen für so was Mehrzweckhallen erst erfinden!!!). Das Mischpult war in mitten der Halle installiert, was der Akustik sehr zuträglich war.

Fazit hier: Wie im Haus Leipzig, nur die Akustik war besser!

 

Die Park-Bühne

Last, but not least, fehlt von den Veranstaltunsorten (die ich besucht habe) nur noch die Park-Bühne! Wie dem Leser aufgefallen sein wird: Nomen est Omen (alla Asterix oder so). Die Park-Bühne ist in einem Park von Leipzig gelegen. Sie war, neben der Bühne in dem heidnische Dorf, die einzige reine Open-Air-Bühne auf dem WGT2004. Die Park Bühne ist normalerweise ein Freilichttheater. Die Zuschauerränge sind fast wie ein antikes Theater angelegt, also zu Bühne hin abfallend, nur nicht unbedingt so steil wie bei den griechischen bzw. römischen Vorbildern. Die Akustik ist so gut  gewesen wie man sie bei einer Freilichtbühne erwartet.

Fazit hier: eine sehr schöne Park-Bühne


 

Das Heidnische Dorf und der „Wonne-Mond-Markt“

Das „Heidnische Dorf“ (einer der beiden Mittelaltermärkte des WGT) war nördlich des „Agrageländes“ in einem kleinen Wehranwesen aufgebaut. Um das Heidnische Dorf zu betreten musste man über eine Brücke und anschließend durch ein Tor gehen. Auf dem Markt hier wurde vieles, was das mittelalterliche Herz begehrt, angeboten:  Dörrobst, Räucherzeug, Schmuck, Handwerkskunst, Met, Federweißer, Speisen, usw. So gab es alle möglichen Spielleute, Jongliere, die Feuerkünstler von „Seelenfunken“, welche während des ganzen WGT's quer durch Leipzig immer wieder aufgetreten sind (unter anderem auch in der Agrahalle). Es gab auch Kampfdarbietungen, und abends gab es immer ein Lagerfeuer.

Auf dem Prgramm-Flyer der Veranstalter fiel mit etwas negativ auf: Bis auf das Mitternachts-Konzert von Estampie wurden keinerlei musikalischen Darbietungen im Heidnischen Dorf selber angekündigt. Wie man jedoch auf dem Bild erkennen kann, gab es durchaus Auftritte von namhaften Bands. Aber es gab nicht nur das Heidnische Dorf als Mittelalter-Markt; auf der Moritzbastei gab es ebenfalls den Wonne-Mond-Markt, Dieser bot eine etwas andere Auswahl an Marktständen, und dort fanden (soweit ich weiß) keine Kampfdarbietungen und Musikauftritte statt.

Nach dem ich euch so viel über die „Agra“ und die anderen Veranstaltungsorte erzählt habe, kommen nun die Konzertberichte, und auch andere Veranstaltungen, die ich für erwähnenswert halte.

 

Konzertberichte

 

Eröffnung

Am ersten Tag wurde in der „Agrar-Halle“ Eröffnungsrede von den beiden Moderatoren (Sorry Leute aber ich habe die Namen der beiden Herren mir nicht gemerkt.), die dieses Jahr das erste Mal einen dritten Moderator dem Publikum vorstellen: Diese Dritte im Bunde war Medusa, die bekannte DJane und Moderatorin der Fernsehsendung Schattenreich (Onyx). Der weitere Inhalt der Eröffnungsrede war, „… wie toll ist (und war) doch das WGT und wie toll und tolerant doch Leipzig ist...“ (Same Procedure as every Year, Miss Sophie…).
Das Eröffnungsritual wurde nicht nach der Eröffnungsrede gehalten sondern nach dem „Salonorchester Weimar“. Dieses Ritual wurde, in dem bei uns Gothics so geliebten, pseudo-mittelalterlichem Stil veranstaltet, d. h. mehr Show als alles Andere. Die bombastischen Reden und Zeremonien waren der Situation und den Zuschauern angemessen. Ich hatte den Eindruck, das nahezu alle Götter des nordischen, des griechischen und des keltischen Pantheons um ihren Segen bemüht wurden. Aber das war es auch schon.


 

Amduscia

Nach der Eröffnungsrede hatte die Gruppe „Amduscia“ aus Mexiko ihren Auftritt. Mein Eindruck ist, eine wirklich gute Bühnenperformance für eine Elektroband. Der Sänger z.B. betrat die Bühne in einem Outfit, das mich spontan an die Bork aus der Fernsehserie "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert" erinnerte.

(ASSIMILIERT IHR WERDET; WIEDERSTAND ZWECKLOS SEI !!!Yoda von Borg).


 

Salonorchester Weimar

Das „Salonorchester Weimar“ spielte danach Musik aus den Goldenen Zwanzigern gespielt (á la „Palastorchester Max Raabe“ - „Kein Schwein ruft mich an…“). Während des Auftritts war auf einer großen Leinwand hinter der Bühne zu dem Lied passende Filmausschnitte aus bekannten Schwarzweiß-Filmen zu sehen. So der Auftritt der genannten Band in der „Agrar-Halle“, das „Salonorchester“ selbst hatte im Rahmen des WGT mehrere Auftritte in Leipzig.


 

Leaves Eyes

Mit „Leaves Eyes“ betrat die neue Band von Liv Kirstin Espenaes Krull (grausamer Name, oder?) die Agra Bühne. Obwohl neu nicht wirklich die richtige Bezeichnung ist für „Leaves Eyes“ ist, da sie ausschließlich aus so genannten alten Hasen besteht. Nämlich der aktuellen Besetzung von Atroctiy, die ja bekanntlich die Band von Alex Krull ist, des Ehemannes der Sängerin. Gemeinsam legten sie eine fulminante Weltpremiere ab, bei der sie ihr Debut Album "Love lorn" dem Publikum vorstellten. Alles im allem war es ein gelungener Auftritt einer sehr sympathischen Band.

 

Suicide Commando

Suicide Commando“ Auftritt war für eine Elektroband hervorragend. Der Sänger ist in bester Rockmanier auf die Monitorboxen gestellt und sich ins Publikum gelehnt. Während hinter der Gruppe zwei Video-Projektionen (hinter jedem Keyboard eins) mit Bildern von u.a. Atombombenexplosionen lief. Meine Meinung: die Leinwand war für die AGRA Halle 2 ein bisschen klein.


 

[:SITD:]

Der Sänger von [:SITD:] hat auf der Bühne Vollgas gegeben, ist voll an die Front gegangen. Um von den Keyboards gefesselten anderen Bandmebern ab zulenken. Sie waren eine der wenigen Elektrobands ohne Video-Projektionen bei ihrem Auftritt in der AGRA Halle 2.


 

Diva Destruction

Die Band „Diva Destruction“ hat eine außergewöhnliche Bühnenpräsens gezeigt. Man hat sofort gemerkt, das die Bandmember es verstehen, sich auf der Bühne zu bewegen. Auf das Posing hat auf die Sängerin ihr Hauptaugenmerk gelegt (was man bedenklich aus ihrem Gesang heraus hören konnte). Dem Publikum in der Park Bühne war es nicht an zu merken, da es fast nur aus Fans der Band bestand. Und die sind natürlich voll auf die Band eingegangen, haben 1A-Stimmung und Fete gemacht.


 

Covenant

Der Auftritt von „Covenant“ war gut, teilweise haben beide Künstler gesungen, und sind über die Stage, die in der AGRA Halle nicht klein war, gelaufen (Playback/Midi macht’s möglich *g*).. Wodurch die Darstellung aufs Publikum gewirkt hat. Aber zum Thema Performances und Elektrobands habe ich mich je schon häufig genug ausgelassen… (Leider habe ich von diesem Auftritt kein verwertbares Bild!)

 

Grendel

Zur Band „Grendel“ kann ich euch ehrlich zugegeben kaum etwas sagen, da ich nur kurz reinhören konnte. Ich hatte aber den Eindruck, dass sie einen vernünftigen Auftritt hingelegt haben. Da der Auftritt im Haus Leipzig war, und wie ich oben geschrieben habe, konnte meine Bekannten nicht mit rein konnten. Habe ich mich da zu entschlossen, mich mit Ihnen in das „Gothic Cafe“ zu setzen und so den schwülen Sonntagabend ausklingen zu lassen (Prost, und hier habe ich mir auch die Erkältung geholt, als ich halbnackt nachts durch Leipzig lief).


 

Xotox

Die Band „Xotoxhaben eine krasse Bühnenshow gezeigt. Sie wurden von einer Lack-Krankenschwester auf die Bühne geführt und dort an Infusionen angeschlossen die in den Rücken mündeten. Über der Stage wurden die ganze Zeit animierte Bandlogos und Parolen projiziert. Später hat man sie im Vorsaal des Haus Auensee gesehen.


Proyecto Mirage

Der Auftritt von Proyecto Mirage wirkte zwischen „Xotox“ und „Kiew“ ein bisschen schlicht, obwohl die Sängerin sich sichtlich Mühe gab, eine gute Bühnenshow abzuliefern. Sei hat teilweise mit einem Megafon in Mikrofon gesungen, was bei der Größe des kuschliegen Haus Auensee mehr als nur etwas übertrieben wirkte.

 


 

Kiew

„Kiew“ haben im Haus Auensee eine wirklich gewaltige Performance gezeigt; der ganze Auftritt stand unter dem Thema „Schalltherapie in der Irrenanstalt“. So kam die Gruppe erst nach einer filmischen Introducion auf die Bühne, diese wurde auf die, schon bei „Xotox“ genutzte, Leinwand hinter der Bühne projiziert. Während das ganzen Auftrittes wurden auf der Leinwand Filme und Filmstücke gezeigt, die auf die jeweiligen Musikstück zugeschnitten waren. So wurde während des Stückes "Blutrausch zum Feierabend" Ausschnitte von "Schreinemakers Live", "Pepe der Pausenschreck" und ähnlichem gezeigt. Ihre Lieder wurden in einer starken, aber gut gelungenen,  Abweichung von dem Albumaufnahmen gespielt; unter anderem mit dem Einsatz von Gitarren. Die Meinung über diesen „Live-Aufguss“ gingen bei den Zuschauern weit auseinander: manchen gefiel es, andere fanden  es „besssssssccchh...einden“. (Ich persönlich fand: eine interessante Variante für eine Direct-Performence, hat mir sehr zugesagt)

 

Winterkälte

„Winterkälte“ haben, so ich mich erinnere,  eine gute Bühnenperformance im Haus Auensee gezeigt. Über die Details des Auftrittes jedoch legt sich bei mir jedoch der goldene Schleier des Honigweins...


 

Fazit

 

Was Ernstes

Und noch was Ernstes vor dem Fazit: In der Nacht vom Donnerstag, dem 27.05.2004, zu Freitag, dem 28.05.2004, sind zwei junge Männer aus München durch einen technischen Defekt in ihrem Wohnmobil erstickt. Durch Abgase der Standheizung, die in das Fahrzeuginnere gelangt sind. Also Leute, PASST AUF,  und lasst eure Standheizung prüfen, bevor ihr auf ein Festival fahrt!

 

Final Words for the Crowd

Nächstes Jahr wird meine Wenigkeit sicher wieder kommen.

Also zu den einzelnen Finals: Bands, Ort, Wetter, Persönliches

 

Bands (vor allem: Elektro-Bands): Dieses WGT waren viele Bands mit großen Namen da, es war jedoch für Manche zu elektro-lastig und zu wenig Gothic-Rock. Manche haben es durchaus inzwischen gelernt, durch den Einsatz von „lebenden“ Drummern die, zugegeben, schwierige Live-Performence zu untermalen. Andere Bands wirkten da schon schwächer….

Ort: Ich kann den Charme Leipzigs nicht beschreiben, den müsst ihr schon selber erleben.

Wetter: Sonne macht albern, zuviel Sonne schadet nicht nur Gothics! Zu Pfingsten ist es in Leipzig wirklich Hölle heiß, das habe ich nur dieses Jahr erfahren (Use Sunscream!!). Aber wie es immer ist: Am letzten Tag des WGT (am Montag) gab’s natürlich einen Wolkenbruch, passend für durchgenässte und verschlammte Zelte für den Abtransport nach Hause. Nun ja, das erregende Abenteuer, auf Festivals zu campieren!

Persönliches: Ich habe jede Menge über mich (u. a. zu den Themen Erkältung, Alkohol und Mitmenschen) herausgefunden, so das ich zum Philosophieren über alles Mögliche neige, wenn ich ein bisschen mehr (O.K. viel, viel mehr) getrunken habe, und das ich zu höflich für diese Welt bin! Des weitern sollte man nie mit Pärchen fahren, die gerade Streit haben!!! Und ich kann keine guten Berichte schnell und ohne Hilfe schreiben, zwischen Beginn und Fertigstellung des Berichtes liegen 7 Wochen (!!!) und 2 Leute haben mir geholfen! Noch mal danke euch beiden! So werde ich mich in Zukunft "nur" noch auf das Knipsen von Fotos konzentrieren zumal ich auch nun auch eine eigene und vernünftige Ausrüstung habe. Sie ist zwar nicht perfekt, aber da fehlten mir doch so noch 6000€!

 

(Und keiner fragt mich, was ich mir HINTERHER alles über das WGT anhören durfte, und ich konnte noch nicht mal mit *heul* – der Lektor)

 

So, das war meine Meinung zum 13. WGT!

Euer Udo

Letzte Aktualisierung ( 11.06.2006 )
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Datum: 18.07.2008 Betrachtet: 77 mal Besitzer/in: Udo von Krähenfeld

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