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Auszug aus "Handbücher der Ungeheuer, Monstren und schrecklichen Kreaturen"
Band 7 Te / Wo ; Seite 242
» Tina, die lat. Daimonia Kassandris Darconis Regina (aufgrund von mischas hinweis geändert! bin ja noch lernfähig...:p ) ; auch die schreckliche ~ oder die unmögliche ~; oder acila oder dämonenkönigin, gallige Feuerworte speiendes Ungetüm aus der Fam. der marginalen Gestalten (vergl. => Lückenbüßer) von schrumpfgermanischen Wuchs; aufgrund der enormen Körpermasse wird sie auch oft für ein Exemplar der Gattung Hippopotamus amphibius gehalten; natürlicher Lebensraum sind die oberen und unteren Höllen Krähenfelds (vergl. => Schlangengrube, geliebte); der Sage nach gebietet sie über erweiterte Kenntnisse und Fähigkeiten in Lug, Trug, Falschheit sowie Boshaftigkeit; Hauptnahrungsmittel sind kleine Kinder, und die Seelen der Leute, derer sie habhaft werden konnte; erkennen kann man sie an ihrer ätzend soziophatischen Persönlichkeit (=> vergl. pessimistische Misantrophen) sowie ihrer unsäglichen Dummheit und Naivität; ihre soziale Funktion ist die der Müllkippe für den Seelenschrott anderer sowie ein Hetz- und Hassobjekt zu sein (vergl. => Sündenbock); fangen lässt sich diese Missgeburt einfach, da sie sich durch Glanz / Schein / Spiegelwesen anlocken lässt, danach kann man sie leicht durch vorgetäuschte Freundschaft binden, schamlos ausnutzen und ihr Energiepotential anzapfen und absaugen; da sie auf solche Dinge freiwillig eingeht sind Verwandschaften mit den Gattungen `Kuh, blöde` und `Schaf, gutgläubiges` nicht auszuschließen; jedoch verfügt sie über ein erstaunliches Maß an Selbstachtung und einen, zwar reaktionslahmen, doch durchaus existierenden Selbstschutz; wenn diese Persönlichkeitskomponenten sich aktivieren ist Vorsicht angeraten, sie reagiert erstaunlich bissig. Das diese Bisse dann ein langfristig tödliches Gift enthalten, versteht sich von selbst.
Erfahrungen zeigen dazu, dass sie nicht kompostierbar oder gar recyclebar ist. Hat man es sich einmal mit ihr verdorben, ist dies, in der Regel, kein umkehrbarer Prozess mehr.«
Über die Wahrheit, Realität und Zuverlässigkeit dieses lexikahlen Auszuges können wir nicht urteilen oder gar garantieren.
Wahrheit ist schließlich das, was man sich selbst schön lügt.
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