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Der Vampir PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Tina Eiblmaier   
14.06.2006

Der Vampir



er nimmt
er stielt
verwandelt
in sein Sein


Langsam lies er sich mit Wonne in seinen neuen Sessel gleiten...
Neu wie so viele Dinge die er nun besaß. Er hatte sie alle genommen.
Warum auch nicht? Wenn er wollte konnte er sich alles nehmen.
Häuser, Autos, Frauen.
Ideen, Pläne,
Träume.
Und wenn es auch anderen gehörte, ihr Eigen war, er nahm es, verinnerlichte es.
Und machte es zu seinem Eigentum.
Ganz einfach.
Wieso auch nicht.
Ihm nahm man es dann auch ab, das es sein Eigen war, seine Creationen.
Sein Besitz. Sein Stil. Sein Geist. Sein Leben...
Die Anerkennung dafür war sein Lebenselexir. Sein einziges wahres Sein.
Die Quellen seiner Besitztümer saugte er aus, nahm alles, ließ sie leidend und sterbend zurück.
Warum auch nicht? ER war doch wichtig!
Das einzig Wichtige.
Und sein Hunger war so groß und unermeßlich.
Immer das Zentrum zu sein.
Wichtig und beachtet zu sein.
Zu Sein.
Und wenn es das Blut von Anderen bedurfte.
Er war das Zentrum.
Mußte es Sein.
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Datum: 11.07.2008 Betrachtet: 85 mal Besitzer/in: Udo von Krähenfeld

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