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Geschrieben von Tina Eiblmaier
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14.06.2006 |
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Der Schmetterling
sie fliegt
und stürzt zugleich
zynisches hoffnungskind
Die Sonne schien warm und klar vom Himmel. Hinab auf die Wiese, welche
überquoll von Blumen die ganz ihre Farbe hatten. Sie lag auf dieser
Wiese. Ihre Augen blickten auf den azurn Himmel und die federweißen
Wolken. Der Wind streichelt ihr Gesicht. Sie lächelt, wie die Sonne.
Das Laken, am morgen noch weiß, nun beschrieben mit dem Traum des Tages
und der Nacht, liegt unter ihr.
Worte in tausend Sprachen bedecken es, Hoffnung eines Sonnenstrahls.
Sie schuf den Traum, doch nun löscht sie ihn aus. Die Farbe , die den
Traum umschrieb, überdeckt die Worte, füllt das Tuch langsam. Tropfen
für tropften.
Ergießt sich aus ihren offen Armen.
Bis die sonne den Himmel färbt, wie sie das Tuch.
Und versinkt.
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